Da ich ja für meine "neue" Einstellung bereits gelobt wurde, muss ich nun nochmal hier einige Fragen an die "Experten" zum Thema "planlos trainieren" stellen.
Ok. Gut das ich das hier schreibe, denn drüben würde ich wohl dafür gehängt...
Aber mal im Ernst, es sind ja einige von Euch, die ausschließlich nach Lust und Laune trainieren und damit ordentliche Ergebnisse erzielen. Wie macht ihr das??
Bitte jetzt nicht falsch verstehen...
Habt ihr einen groben Plan im Hinterkopf? Habt ihr Stunden od. km Zahlen für einen Zeitraum als Orientierung? Oder gibt es eine Anzahl von Einheiten je Disziplin, an der ihr euch orientiert?? Oder habt ihr vielleicht ein Mindestsoll, welches fest verankert ist und nur je nach Laune gepimpt wird??
Oder wacht ihr morgens auf und überlegt euch: "Toll, heute Regen, also ab ins Schwimmbad!" usw??
Bisher hatte ich eigentlich immer irgendwie einen Trainingsplan, an dem ich mich orientiert habe und bin damit auch immer ganz gut gefahren. Jedoch merke ich eben auch, wie dieser schon etwas Druck ausübt und ich mich immer wieder dabei erwische, dass ich zu hause mit Aussagen wie "ich muss doch noch Laufen" nicht so richtig auf Gegenliebe stoße.
Außerdem habe ich in der letzten Zeit festgestellt, dass es mir eben irgendwie deutlich mehr Spaß macht, wenn ich etwas lockerer an alles ran gehe. Und dennoch verzeichne ich aktuell einen echten Leistungszuwachs beim Laufen.
Wie sollte ich nach dem Marathon weitermachen??
Ziel sind eigentlich in erster Linie Radkilometer, soviel wie möglich! Und mittels RMs und HH-B hier eine Grundlage zu schaffen um im kommenden Jahr mal so richtig bei den Klassikern auf den großen Runden Spaß zu haben!
Und damit ich nicht ganz das Laufen und Schwimmen sein lasse, eben eine OD und eine MD (beides im August). Vielleicht noch eine kleine Begründung, warum ich nicht ganz aufhören will mit Triathlon: Ich will ganz sicher wieder auf die LD. Daher denke ich, ist ein "Grundpensum" an Laufen und Schwimmen auch während der Vorbereitung für die Radevents nicht ganz verkehrt. Außerdem merke ich immer, wie schwer mir der Wiedereinstieg ins Laufen fällt, wenn ich zu lange keine km mache.
Also haut in die Tasten...