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BeitragVerfasst: 05 Jun 2007 13:34 
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Sportfreundin hat geschrieben:
ich meine, klar ändert sich das leben...aber man kann doch einige dinge beibehalten oder diese so organisieren, dass es zusammen passt...


Das ist typisch deutsches Problem: entweder Kind, oder Freunde. Entweder Küche oder Karriere, entweder Ironman oder Vater, usw... immer: entweder ... oder.

Wir sind oft auf Partys, an denen auch Franzosen sind. Dort fällt mir auf: Die Franzosen kommen mit allen Kindern, egal wieviel Uhr es ist. Die deutschen Bekannten kommen meist gar nicht ("Wir haben Kinder")und wenn, dann sind sie unheimlich gestresst ("Sebastian, sei nicht so laut und iss anständig") und dampfen um 20:30Uhr wieder ab ("Der Kleine muß ins Bett"). Die franz. Kinder spielen noch und die Eltern machen eine Flasche Wein auf. Zu Amis haben wir auch Kontakt, die machen es noch einfacher und haben eine Nanny daheim :laugh:

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BeitragVerfasst: 05 Jun 2007 13:41 
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OD Emu

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keko hat geschrieben:
Sportfreundin hat geschrieben:
ich meine, klar ändert sich das leben...aber man kann doch einige dinge beibehalten oder diese so organisieren, dass es zusammen passt...


Das ist typisch deutsches Problem: entweder Kind, oder Freunde. Entweder Küche oder Karriere, entweder Ironman oder Vater, usw... immer: entweder ... oder.

Wir sind oft auf Partys, an denen auch Franzosen sind. Dort fällt mir auf: Die Franzosen kommen mit allen Kindern, egal wieviel Uhr es ist. Die deutschen Bekannten kommen meist gar nicht ("Wir haben Kinder")und wenn, dann sind sie unheimlich gestresst ("Sebastian, sei nicht so laut und iss anständig") und dampfen um 20:30Uhr wieder ab ("Der Kleine muß ins Bett"). Die franz. Kinder spielen noch und die Eltern machen eine Flasche Wein auf. Zu Amis haben wir auch Kontakt, die machen es noch einfacher und haben eine Nanny daheim :laugh:




Stimmt, bei uns in Deutschland wird das etwas verkrampft geshen.Wir waren in unserem Freundeskreis mit die ersten, die Nachwuchs hatten. Wenn irgenwas anstand wie ne Party kam oft die Frage "Könnt ihr überhaupt kommen"? oder "was macht ihr dann mit eurer Tochter?
Im Zweifelsfall nahmen wir sie mit und wenn sie müde war, stellten wir, wenn es sein mußte, 3 Stühle nebeneinander und Janina hat dann auf der Party gepennt. Es geht viel mehr als man denkt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum sagen alle...
BeitragVerfasst: 05 Jun 2007 13:46 
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Schwimm-Emu
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Sportfreundin hat geschrieben:
...denen ich von meinen Triathlon-Ambitionen erzähle, dass ich doch jetzt endlich mal ein Kind kriegen soll??? :???:

Das nervt mich. Alle meinen, man hat 'nen Knall. Dabei macht es doch Spaß und ich leider nicht unter Langeweile. Und ich weiß, wie ich mein Geld besser investieren kann als in Aktien.

Was sagt Ihr, wenn Eure Freunde, Verwandten, Kollegen und Bekannten sowas zu Euch sagen?

:roll:



LOL das höre ich auch oft von meiner mama. lass den sport und kümemr dich endlich um ne eigenen familie :lachen. die spinnen die römer! Bild Bild

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BeitragVerfasst: 05 Jun 2007 13:59 
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Eiermann U3 Emu

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@Sportfreundin: Wieviele dieser Freunde haben selber Kinder? Und wieviele davon haben ihre Hobbys aufgegeben? Und wiederum wieviele davon sind glücklich?
Klar, mit Kind ist's anders als ohne.
Allerdings wird das Risiko ab 35 größer - auch beim Mann - daß was schief läuft. 39C ist dann halt zu spät


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BeitragVerfasst: 05 Jun 2007 14:14 
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Admin-Emu
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Matthias hat geschrieben:
Alles, was ich sage, ist: Der Tag hat nur 24 h. Und wenn man 15, 20 h in der Woche mit Sport verbringt, dann geht das nicht ohne Abstriche in anderen Bereichen.


Ja, ganz klar! Deshalb mache ich Frankfurt auch nicht mit. Wieder einmal habe ich gesehen, dass das einfach nicht vernünftig geht mit Beruf, Familie und extensives Training. Das lustige an der Abmeldung ist, dass es mir nichts ausmacht, weil ich weiß warum. Ich habe sozusagen ein reines Gewissen. Früher als Single hätte mich sowas in eine persönliche Krise gestürzt, heutzutage habe ich das nach 3h abgehakt. ;)

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BeitragVerfasst: 05 Jun 2007 14:14 
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Eiermann U3 Emu
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Eisenmann hat geschrieben:
@Sportfreundin: Wieviele dieser Freunde haben selber Kinder? Und wieviele davon haben ihre Hobbys aufgegeben? Und wiederum wieviele davon sind glücklich?
Klar, mit Kind ist's anders als ohne.
Allerdings wird das Risiko ab 35 größer - auch beim Mann - daß was schief läuft. 39C ist dann halt zu spät


also, der freund, der das gestern gesagt hat, hat KEIN kind. gerade erst letztes jahr hat er sich von seiner freundin getrennt (oder umgekehrt???), weil sie noch ihren MBA in barcelona machen musste. :lachen :lachen :lachen jetzt hat er eine neue freundin. bei der siehts in sachen karriere düster aus. also macht er sich hoffnungen.

ansonsten: keiner bis auf 2 pärchen, die aber nichts mehr mit uns zu tun haben seit dem.

mein mann ist jünger. :ja und fährt nicht zu viel rad. :D sollte also in zwei jahren auch noch alles machbar sein.


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BeitragVerfasst: 05 Jun 2007 14:16 
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Hawaii Emu
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Matthias hat geschrieben:
Aber Kinder brauchen vor allem eines: Zeit. Sich einzureden, dass das sich schon irgendwie organisieren lässt und man keine Abstriche machen muss, ist ein Irrglaube.

Du kannst dir die Zeit für die Kinder beim Sport 'sparen' oder eben auch beim rumhängen, TV schauen, Ueberzeit im Büro etc

Und ich verzichte lieber auf die letzteren Sachen (sah wochenlang nie TV, Ueberzeit höchstesn um zu kompensieren) als den Sport.

Sportfreundin hat geschrieben:
ich meine, klar ändert sich das leben...aber man kann doch einige dinge beibehalten oder diese so organisieren, dass es zusammen passt...

Genau. Wir machen z.B. mehr Sport als vorher. D.h. ich machte meinen ersten triathlon als meine Frau mit dem ersten Bub schwanger war und den ersten IM als sie zum zweiten mal schwanger war.
Und auch sie läuft mehr als zur Zeit wo wir noch keine Kinder hatten. Und wenn ab Sommer auch der Jüngere in die Spielgruppe geht hat sie auch einen morgen bzw 2 Stunden frei.
Dafür gibt es zur Zeit halt nur noch selten Wanderungen oder Skitouren da wir das mit den Kindern (noch) nicht machen können.

Ich bin aber froh dass wir bald Kinder hatten. Irgendwie möchte ich jetzt in der Nacht keine schreienden Kinder merh. Ich sage immer dafür bin ich zu 'alt' (34 :) )

Felix

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BeitragVerfasst: 05 Jun 2007 14:20 
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Eiermann U3 Emu
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keko hat geschrieben:
Das ist typisch deutsches Problem: entweder Kind, oder Freunde. Entweder Küche oder Karriere, entweder Ironman oder Vater, usw... immer: entweder ... oder.



das stimmt. franzosen sind eben doch die besseren menschen. aber die haben es mit kindern auch einfacher. da gibts krippen, ganztagsschulen etc. aber deutsche nehmen eben das leben und das, was dazu gehört zu schwer und zergrübeln sich den kopp, anstatt einfach zu machen.


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BeitragVerfasst: 05 Jun 2007 14:28 
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Admin-Emu
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Sportfreundin hat geschrieben:
keko hat geschrieben:
Das ist typisch deutsches Problem: entweder Kind, oder Freunde. Entweder Küche oder Karriere, entweder Ironman oder Vater, usw... immer: entweder ... oder.



das stimmt. franzosen sind eben doch die besseren menschen. aber die haben es mit kindern auch einfacher. da gibts krippen, ganztagsschulen etc. aber deutsche nehmen eben das leben und das, was dazu gehört zu schwer und zergrübeln sich den kopp, anstatt einfach zu machen.


Das ist wohl ein gesellschaftliches Problem. Der Druck auf die Frauen hier ist irgendwie größer oder anders.

Wenn ich eine deutsche Frau mit Kind treffe, erzählt sie gleich, was sie studiert hat und dass sie gleich wieder arbeiten will und allerlei Zeugs, was ich gar nicht wissen will,... das Kind ist praktisch ein Unfall und die erwerbsfreie Zeit wird entschuldigt. Da spüre ich irgendwie immer Druck dahinter. Bei unseren französischen Bekannten habe ich immer das Gefühl, dass sie die Zeit mit ihren Kindern geniessen. Zumindest entschuldigt sich niemand und erzählt was vom Studium und so.

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BeitragVerfasst: 05 Jun 2007 14:33 
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Das Rennsemmel-Emu
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keko hat geschrieben:
das Kind ist praktisch ein Unfall und die erwerbsfreie Zeit wird entschuldigt. Da spüre ich irgendwie immer Druck dahinter.


Eine Vereinskollegin meinte während der letzten Wochen der Schwangerschaft (lief mit so einem Stützkorsett, damit der Bauch gestützt wird) auf meine Frage: "Und nach der Entbindung erstmal Pause?"

"PAUSE? Ich muss ja wohl lange genug pausieren wegen dem Kind!"

Selbstredend war es ein Wunschkind...

:roll:

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BeitragVerfasst: 05 Jun 2007 14:42 
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Admin-Emu
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drullse hat geschrieben:
"PAUSE? Ich muss ja wohl lange genug pausieren wegen dem Kind!"

Selbstredend war es ein Wunschkind...

:roll:


Das haben meine Geschwister auch gesagt :roll: Vielleicht gäbe es wieder mehr Kinder, wenn das alles etwas entspannter gesehen würde.

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BeitragVerfasst: 05 Jun 2007 14:46 
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Das Wiesn-EMU
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keko hat geschrieben:
Vielleicht gäbe es wieder mehr Kinder, wenn das alles etwas entspannter gesehen würde.


Das Leben geht weiter, erst recht mit Kindern !!!

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Du kannst aus einem dicken Schwein kein Rennpferd machen,
aber Du kannst versuchen, daraus das schnellste Schwein zu machen.


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BeitragVerfasst: 05 Jun 2007 14:53 
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1. Half-Eiermann Emu
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Sportfreundin hat geschrieben:
keko hat geschrieben:
Das ist typisch deutsches Problem: entweder Kind, oder Freunde. Entweder Küche oder Karriere, entweder Ironman oder Vater, usw... immer: entweder ... oder.



das stimmt. franzosen sind eben doch die besseren menschen. aber die haben es mit kindern auch einfacher. da gibts krippen, ganztagsschulen etc. aber deutsche nehmen eben das leben und das, was dazu gehört zu schwer und zergrübeln sich den kopp, anstatt einfach zu machen.


Ich glaub eher, das war früher mal die Einstellung oder es gibt regionale oder soziale Unterschiede.
Mittlerweile bekommen immer mehr Freunde, Nachbarn und Kollegin in meinem Alter das erste Kind. Allein in unserer Firma sind wir drei Mädels in einem Alter, 2 mit Kind ich (noch) ohne - die Lüdden wachsen mit uns / bei uns auf - ich finds einfach nur genial, wenn ich sehe, wie wir Mädels weiterhin unseren Job gut reißen können - die Kunden Strampelanzüge schicken und ich am Telefon sag - Jaja , da hat gerade ne Tür gequietscht.
Und für uns ist das parallele Arbeiten ne klare Sache - Ausnahme, das Kind ist krank, es gibt Komplikationen.
Gefeiert wird genauso wie vorher auch und wenn wir die Nachbarn zum Grillen einladen, wird die Wiege kurzerhand über den Gang geschoben und bei uns geparkt.
Von Verkrampfung oder gar einem zurückziehen merke ich gar nichts -

Manchmal muß man aufpassen, dass nicht Klischees immer und immer wieder aufgetischt werden, die es in der Form gar nicht mehr gibt.
Und nur weil die Frau von Studium und weiterer beruflicher Planung erzählt, hat das für mich noch nichts verkrampftes - im Gegenteil ich finde eher die Mütter absolut schrecklich, die nach der Geburt nur noch ein einzige Thema kennen.

Und was daran so schlimm sein soll, die Sache vorher ein wenig zu planen kapier ich überhaupt nicht - im Gegenteil - es ist doch absolut genial, dass man das heute kann.

_________________
"...Wenn dein Herz auf dem Wasser liegt, musst du es ja nicht auf der Strasse quälen..."


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BeitragVerfasst: 05 Jun 2007 15:06 
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1. Half-Eiermann Emu
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drullse hat geschrieben:
keko hat geschrieben:
das Kind ist praktisch ein Unfall und die erwerbsfreie Zeit wird entschuldigt. Da spüre ich irgendwie immer Druck dahinter.


Eine Vereinskollegin meinte während der letzten Wochen der Schwangerschaft (lief mit so einem Stützkorsett, damit der Bauch gestützt wird) auf meine Frage: "Und nach der Entbindung erstmal Pause?"

"PAUSE? Ich muss ja wohl lange genug pausieren wegen dem Kind!"

Selbstredend war es ein Wunschkind...

:roll:


und was ist bitte daran jetzt so schlimm - außer vll. die Heftigkeit der Reaktion, die aus der Formulierung herauszulesen ist??

Warum soll sie denn auch Pause machen, wenn es wieder geht??
Peil ich echt nicht...

Das einzige was sich verschiebt ist die Priorität - aber doch mehr auch nicht? Das Kind ist dann schon wichtiger als Job oder Hobby - aber deshalb hör ich doch nicht auf andere Aktivitäten wahrzunehmen, wenn ich dazu keine Lust habe. Wenn ich Bock hab ne Auszeit zu nehmen, kann ich es ja tun, wenn ich aber nicht will - dann mach ich weiter ..

Ich bin mir zu 95% sicher, dass ich nach max. 6 Monaten zu Hause nen totalen Rappel bekomme, dann brauch ich wieder nen Job, ne Tätigkeit - und ich find es prima, dass das heute möglich ist... was ist daran Druck, was ist daran Verkrampft?

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BeitragVerfasst: 05 Jun 2007 15:07 
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Chefgrüßer Emu
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Wohnort: Im hinterletzten Eck, nicht weit vom See am Ende der Welt. Aber schön ists hier schon. :)
Kampa hat geschrieben:

Ich glaub eher, das war früher mal die Einstellung oder es gibt regionale oder soziale Unterschiede.
Mittlerweile bekommen immer mehr Freunde, Nachbarn und Kollegin in meinem Alter das erste Kind. Allein in unserer Firma sind wir drei Mädels in einem Alter, 2 mit Kind ich (noch) ohne - die Lüdden wachsen mit uns / bei uns auf - ich finds einfach nur genial, wenn ich sehe, wie wir Mädels weiterhin unseren Job gut reißen können - die Kunden Strampelanzüge schicken und ich am Telefon sag - Jaja , da hat gerade ne Tür gequietscht.
Und für uns ist das parallele Arbeiten ne klare Sache - Ausnahme, das Kind ist krank, es gibt Komplikationen.
Gefeiert wird genauso wie vorher auch und wenn wir die Nachbarn zum Grillen einladen, wird die Wiege kurzerhand über den Gang geschoben und bei uns geparkt.
Von Verkrampfung oder gar einem zurückziehen merke ich gar nichts -

Manchmal muß man aufpassen, dass nicht Klischees immer und immer wieder aufgetischt werden, die es in der Form gar nicht mehr gibt.
Und nur weil die Frau von Studium und weiterer beruflicher Planung erzählt, hat das für mich noch nichts verkrampftes - im Gegenteil ich finde eher die Mütter absolut schrecklich, die nach der Geburt nur noch ein einzige Thema kennen.

Und was daran so schlimm sein soll, die Sache vorher ein wenig zu planen kapier ich überhaupt nicht - im Gegenteil - es ist doch absolut genial, dass man das heute kann.


:bravo :ja
Wobei ich gaub, dass das "Kopf machen" in dem Sinne gemeint war "Wer will findet immer einen Weg, wer nicht will immer eine Ausrede" und nicht, dass man nicht planen darf. Korriergiert mich bitte, wenn ich das falsch interpretiere.

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"Das geht schon" bedeutet:
a) irgendwas ist gleich kaputt
b) irgendwer ist gleich mittel- bis schwer verletzt


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