Sportfreundin hat geschrieben:
keko hat geschrieben:
Das ist typisch deutsches Problem: entweder Kind, oder Freunde. Entweder Küche oder Karriere, entweder Ironman oder Vater, usw... immer: entweder ... oder.
das stimmt. franzosen sind eben doch die besseren menschen. aber die haben es mit kindern auch einfacher. da gibts krippen, ganztagsschulen etc. aber deutsche nehmen eben das leben und das, was dazu gehört zu schwer und zergrübeln sich den kopp, anstatt einfach zu machen.
Ich glaub eher, das war früher mal die Einstellung oder es gibt regionale oder soziale Unterschiede.
Mittlerweile bekommen immer mehr Freunde, Nachbarn und Kollegin in meinem Alter das erste Kind. Allein in unserer Firma sind wir drei Mädels in einem Alter, 2 mit Kind ich (noch) ohne - die Lüdden wachsen mit uns / bei uns auf - ich finds einfach nur genial, wenn ich sehe, wie wir Mädels weiterhin unseren Job gut reißen können - die Kunden Strampelanzüge schicken und ich am Telefon sag - Jaja , da hat gerade ne Tür gequietscht.
Und für uns ist das parallele Arbeiten ne klare Sache - Ausnahme, das Kind ist krank, es gibt Komplikationen.
Gefeiert wird genauso wie vorher auch und wenn wir die Nachbarn zum Grillen einladen, wird die Wiege kurzerhand über den Gang geschoben und bei uns geparkt.
Von Verkrampfung oder gar einem zurückziehen merke ich gar nichts -
Manchmal muß man aufpassen, dass nicht Klischees immer und immer wieder aufgetischt werden, die es in der Form gar nicht mehr gibt.
Und nur weil die Frau von Studium und weiterer beruflicher Planung erzählt, hat das für mich noch nichts verkrampftes - im Gegenteil ich finde eher die Mütter absolut schrecklich, die nach der Geburt nur noch ein einzige Thema kennen.
Und was daran so schlimm sein soll, die Sache vorher ein wenig zu planen kapier ich überhaupt nicht - im Gegenteil - es ist doch absolut genial, dass man das heute kann.