keko hat geschrieben:
Naja, schade, dass das damals mit Roth nicht geklappt hat. Das war 1992, ich war noch schön schlank, noch schnell wegen den Kurztriathlons und hatte ein paar lange Einheiten trainiert. Zudem war es bei dem Wettkampf kühl und regnerisch. Im nächsten Jahr habe ich es nochmal probiert. Ich war für 8:45 gemeldet, um in die 1. Gruppe zu kommen. Jemand aus Roth rief mich deswegen an, um zu wissen, ob ich das ernst meine. Ich trainierte am Limit und wurde wieder krank und dann habe ich es aufgegeben und bald kam ja das Berufsleben und Familie und die ganzen Sportkillersachen. Heute weiß ich, dass ich einen Wettkampf im August oder September hätte anpeilen müssen und eher mit den Kurzrtriathlons hätte aufhören müssen. Dann hätte ich nach 2 oder 3 Jahren sicher eine gute Zeit hinbekommen.
Das ist in der Tat schade. Du warst ja wirklich mal richtig gut....zu allem Überfluss auch noch in der ersten Disziplin.
Dein damaliges Niveau auf Kurzstrecken werde ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mehr erreichen.
Ich bin ja damals, als ich Zeit gehabt hätte und Speed hätte trainieren können, sportlich quasi nicht aktiv gewesen. Und während des Studiums haben wir alles hart erarbeitete Geld und die Zeit in Fernreisen und Tauchurlaube gesteckt, was ich, nebenbei bemerkt, alles andere als bereue.
Seit 2012 war halt immer einiges, was zusätzlich zum Beruf so richtig Zeit gefressen hat.
2012 Ausbau der oberen Wohnung in Erlangen
2013 Umzug, neuer erstmal ziemlich stressiger Job
2014 Organisationsgeraffl fürs neue Haus ab Mitte des Jahres
2015 noch mehr Orga fürs Haus, gepaart mit zigfacher Rumfahrerei an den WEs von MUC nach ER wegen dem Verkauf von Katrins Hütte. Das hat unfassbar viel Zeit und Energie gefressen.
Und jedes Jahr hat noch eine brauchbare LD reingepasst, was eigentlich schon ganz gut ist. Muss man erst mal hinkriegen. 20h pro Woche wie manch Anderer konnte ich noch nie auch nur ansatzweise trainieren. 10-12h mussten meist reichen.
Es mag komisch klingen, aber ich glaube, wenn das Haus im März 2016 steht und dann evtl. gegen Ende 2016 noch so einiges andere wie z.B. die Aussenanlagen gemacht sind, dann könnte es in 2017 evtl. ein wenig ruhiger werden. Klar, da ist dann der hoffentlich gesunde Sohnemann da. Aber der dürfte definitiv nicht so viel Arbeit machen und Zeit fressen im Vergleich zu all dem Kram heuer.
Triathlon wird mit Kind auch noch gehen. Man sieht oft bei Weitem schnellere Jungs als mich auf den Triathlonveranstaltungen mit ihren Kiddies rumlaufen. Das geht schon. Alles eine Frage der Organisation. Meine Eltern haben damals schon Haus gebaut, als meine Mutter mit mir hochschwanger war. Bei Katrins Eltern war das nicht anders. Immer alle in Action. Ich sehe keinen Grund, warum ich mit Kind in Schockstarre oder Lethargie verfallen sollte.
Aber es kommt wie's kommt, und net annersch.

Sich sprichwörtlich den Kopf über ungelegte Eier zu zerbrechen macht keinen Sinn und ist nicht meine Art.
