Der QCR muss nicht die Marketing Agentur wechseln, die macht nämlich einen hervorragenden Job. Durch die Verknappung eines Wirtschaftsgutes - hier Startplätze - wird die Begehrlichkeit desselben erhöht. Genau das passiert hier. Wenn ca. 3.000 Startplätze vorhanden sind, dann ist es völlig in Ordnung, diese in entsprechenden Losen auf den Markt zu bringen um entsprechend der Nachfrage eine Gewinnmaximierung zu erreichen. In welcher Form das geschieht ist dann eine Frage der Kommunikation; und so gesehen spricht überhaupt nichts gegen eine Wohltätigkeitsaktion.
Macht euch endlich mal frei von der Vorstellung, daß Roth von den Guten und Frankfurt von den Bösen veranstaltet wird; das ist Bullshit².
Für Hr. Walchshöfer gelten die gleichen betriebswirtschaftlichen Regeln wie für Hr. Denk und meiner Meinung nach machen beide ihren Job recht ordentlich.
Um es mal sehr frei mit Adam Smith auszudrücken: Der Bäcker verkauft seine Brötchen nicht, weil er seine Kundschaft vor dem Verhungern berwahren will, sondern weil er sich damit einen Nutzen - Gewinn - für sich selbst verspricht. Und genau aus diesem Grund gibt es Sportveranstalter, die entsprechende Events organisieren und vermarkten.
Es gibt ja keinen Zwang sich in Roth oder Frankfurt anzumelden, oder? Wem es nicht gefällt, der kann doch bei einer kleinen, feinen, familiären Veranstaltung anstreten oder einen do-it-yourself Eiermann absolvieren?
Wem das ganze kommerzielle TamTam ohnehin zuwider ist, der braucht ja keine Wechelzonen, gesperrte Strecken, motivierte Helfer, etc., oderrr?
Und bevor jetzt einer Steine werfen will, erst mal ganz ruhig durchatmen
