Cogi Tatum hat geschrieben:
captainbeefheart hat geschrieben:
...Der Status des Individualverkehrs mit klimafreundlicheren Alternativen wird einfach verlängert (was besser ist als nichts), anstatt den Status und die Organisation des Individualverkehrs anzugehen...
Ist es nicht die Individualität, die freie Gesellschaften auszeichnet?
Also nicht nur bei den Versuchen von Nudgern auf Sprache einzuwirken...
Die "Organisation des Individualverkehrs" ist in diesem Zusammenhang mehr als mehrdeutig.
Man denkt auch an die Zuweisung eines Trabant oder Wartburg nach vielen Jahren warten und politischer Unauffälligkeit / Anbiederung.
Aktuelles aus einer Stadt mit einem
grünen Oberbürgermeister:
"Östlich der Pützerstraße ... wird das Parken dann allerdings fünf Euro pro 30 Minuten kosten [nach Adam Riese
10 Euro pro Stunde]. ... Die Parkgebühren werden von montags bis sonntags rund um die Uhr fällig."
https://www.fr.de/rhein-main/darmstadt/ ... 87038.html

Eine offene Gesellschaft braucht Werte und gemeinsame Verantwortung. Keinen Egozentrismus.
Der Straßenverkehr macht aktuell in der EU einen Anteil von etwa 26% (1990: 16%) am CO2 Ausstoß aus. PKW und Motorräder erzielen dabei ein Anteil von 2/3. Die durchschnittliche Fahrt erfolgt überwiegend allein (im Schnitt 1,2 Personen pro Fahrt). Die meisten Fahrten sind wenige Kilometer weit, die Nutzungsdauer im Schnitt kleiner als eine Stunde, den Rest stehen die Autos rum. Dafür bewegen wir Fahrzeuge mit 1,5 bis 2,5 Tonnen Gewicht. Das ist ökologischer und ökonomischer Irrsinn.
Elektroautos mildern das Problem lösen es aber nicht. Car Sharing Konzepte, autonom fahrende PKW, attraktiver ÖPNV und Rad sind Lösungen, die die Ursache des Problems anpacken und nicht nur die Symptome.