Eisenmann hat geschrieben:
Klar, kenn ich auch die Sprüche. Die Realtität sieht anders aus. Kein mensch kennt nach 3 Tagen alle Zusammenhänge, Histörchen, Hierachien, etc., die man eben wissen muß.
Stimmt. Theoretisch von Nulla uf Hundert, aber gerade wegen der fehlenden Einarbeitung dauert es eher 2 Jahre als 1 bis ein MA voll einsetzbar ist.
Nur mal um Euch neidisch zu machen: meine letzte Einarbeitung dauerte 3 Monate. In der Zeit hatte ich striktes Verbot von meinem Chef, mich um mein Aufgabengebiet zu kümmern, sondern nur rumzufahren um den Konzern, die Arbeitsweisen und die zukünftigen Ansprechpartner kennenzulernen.
Zu kekos Schreckens-Szenario: in der Realität sieht es eher so aus, daß es gar nicht so einfach ist, qualifizierte Ingenieure zu finden. Ständiges kommen und gehen spricht sich rum, damit werden die Qualifizierten diese Firmen meiden. Die Firma wird also bei dem von Keko beschriebenen Szenario ständig mit unterqualifizierten Leuten in der Einarbeitung arbeiten - das halten die nicht lange durch.
Ich glaube nicht, daß 2Jahre Probezeit das Allheilmittel zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit sind. Allerdings könnte das dazu beitragen ein gewisses Umdenken zu bewirken - weg vom sicheren Arbeitsplatz für immer hin zu mehr Flexibilität. Das wäre dann IMHO durchaus ein Beitrag zur Förderung der Attraktivität des Standortes Deutschland.