SpiegelOnline hat geschrieben:
Auch die Rolle des Ex-Profis Rolf Aldag, seit Saisonbeginn als Teamchef an der Spitze der sportlichen Leitung der Bonner Mannschaft, soll laut Frommert intensiv hinterfragt werden. In vielen Profiteams zählen ehemalige, des Dopings verdächtige oder überführte Profis (mehr...) heute zur sportlichen Leitung.
[...]
Die von Dietz angedeutete, stillschweigende Duldung der Telekom- Führung mit den Doping-Praktiken im Team in den 90er Jahren konnte sich Frommert "nicht vorstellen". Er sagte: "Die Deutsche Telekom gab Geld an einen Betreiber. Natürlich will der Sponsor Erfolg sehen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er sagt: Bitte setzt unerlaubte Mittel ein."
Dietz hat geschrieben:
Ich möchte, dass die Heuchelei endlich aufhört. Seit Monaten wird mit dem Finger auf jene 50 Fahrer gezeigt, die bei der Fuentes-Affäre aufgeflogen sind. Dabei konnte ab der zweiten Hälfte der 90er Jahre ohne Doping kein Profi dauerhaft in der Spitze mitfahren. Der Radsport braucht einen Neuanfang. Der geht aber nur, wenn man künftig mit der Vergangenheit ehrlich umgeht. Die Politik, der Radsport-Weltverband sind nun gefordert, den Radsportlern eine Art Generalamnestie anzubieten, wenn sie ehrlich mit der Vergangenheit aufräumen."
